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Den Überblick über die Stromkosten behalten

Von Jahr zu Jahr wundern sich immer mehr Stromkunden über Preissteigerungen bei ihren Stromanbieter. Dazu sei gesagt, dass der private Endverbraucher in Deutschland deutlich mehr pro Kilowattstunde zahlt, als der durchschnittliche Marktpreis an Europas Strombörsen vermuten lässt. Die Ursachen hierfür liegen darin, dass der Endkunde neben dem Einkaufspreis auch verschiedene weitere Kosten tragen muss, die mit dem Verbrauch einher gehen.


Im Preis für Ihren Strom verstecken sich verschiedenen Kostenfaktoren!, Foto: © Mikhail Mishchenko

Die Zusammensetzung des Strompreises

Auch wenn der Endkunde meist nur auf den zu zahlenden Betrag seiner Stromrechnung achtet, ist es interessant zu wissen, wie sich dieser zusammensetzt. Denn neben dem eigentlichen Preis für den bezogenen Strom, spielen die Kosten für die Netznutzung, die aufgeschlagene Stromsteuer und nicht zuletzt die EEG Umlage eine weitere Rolle.

Über die EEG Umlage soll die Energiewende von Kernenergie und Energie aus fossilen Brennstoffen hin zu erneuerbaren Energien aus Wind, Wasser, Sonne und Biomasse finanziert werden. Als Anreiz für den Ausbau von Anlagen zu Gewinnung regenerativer Energie hat die Bundesregierung die bevorzugte Einspeisung des so erzeugten Stromes zu einem festen Preis garantiert. Damit der Betrieb und die Investitionen in die umweltfreundlichen Kraftwerke sich als rentabel gestalten, wurde der Garantiepreis deutlich höher als der Börsenpreis angesetzt. Die Abweichung der Preise wird durch die EEG Umlage aufgefangen.

Der Kostenanteil für den Stromnetzbetrieb

Investitionen in Stromnetze sind grundsätzlich irreversibel und mit hohen Kosten verbunden. Da zudem regional kaum Wettbewerb zu erwarten ist, spricht man bei Stromnetzen von natürlichen Monopolen. Um zu verhindern, dass die Stromnetzbetreiber aus dieser Stellung unverhältnismäßigen Profit schlagen, findet eine Regulierung durch die Bundesnetzagentur statt. Kosten für betriebsnotwendige Investitionen können nur mit ihrer Zustimmung über das Nutzungsentgelt für das Stromnetz aufgefangen werden. Somit ist es nicht verwunderlich, dass sich viele Stromnetzanbieter davor scheuen den Ausbau ihrer Netze in Vorkasse voranzutreiben, solange die Bundesnetzagentur die Notwendigkeit für die Einzelprojekte noch nicht bestätigt hat. Dies ist mitunter ein Grund für den schleppenden Ausbau der Stromnetze, wie er zunehmend in der Öffentlichkeit kritisiert wird.

In Zukunft wird sich jedoch der der Anteil für die Netznutzung in der Stromrechnung für Privatkunden etwas reduzieren, da die Befreiung für energieintensive Abnehmer ab 2014 teilweise aufgehoben wird.

Einsparpotential für private Endverbraucher

Mit zunehmendem Wettbewerb bei der Energieversorgung drängen immer mehr Anbieter auf den Markt und werben um private Stromkunden. Einige große Energieunternehmen treten auch unter verschiedenen Submarken auf. Bei der Auswahl des geeigneten Stromanbieters und Tarifs sollte man sorgfältig vorgehen. Tarife, die über Vorkasse laufen, sollten nur bei vertrauenswürdigen Anbietern in Betracht gezogen werden. In der Vergangenheit hat das Beispiel von FlexStrom gezeigt, dass diese Art der Abrechnung nicht unbedenklich ist. Dort bangen nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens viele Kunden um die Rückzahlung ihrer Vorleistungen. Darüber hinaus sind jene Tarife meist nur sinnvoll, wenn man seinen jährlichen Stromverbrauch genau abschätzen kann.

Die Berücksichtigung von Wechselboni bei der Entscheidung für den neuen Stromanbieter ist ebenfalls maßgeblich. In diesem Fall, muss vor Vertragsabschluss Klarheit über die Bedingungen zur Auszahlung bzw. Gutschrift herrschen. So ist es schon vorgekommen, dass Anbieter den Bonus für Wechsler erst zu Beginn des zweiten Jahres der Versorgung als Gutschrift verrechnen.

Für die richtige Wahl des Stromanbieters bieten sich heutzutage zahlreiche Vergleichsportale, wie etwa check24, Preisvergleich.de oder Verivox, an. Dort findet man zügig eine Übersicht zu den am jeweiligen Standort verfügbaren Anbietern mit ihren Tarifen und kann im Regelfall sogar den Stromanbieter gleich online wechseln.

23.8.13 14:36

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